Getaggte Beiträge ‘politik’

heiß

Donnerstag, 3. Juli 2008

gestern war ein es heiß und stickig hier im bloggerdorf, aber nach den gewittern der vergangenen nacht hat es sich nun merklich abgekühlt.

 

 

heiß war es auch anderen: so wurde ich bei jedem abruf meiner e-mails mit den “besten brüsten hollywoods” belästigt (nicht “von” - ich weise darauf genauso ausdrücklich hin wie darauf, dass ich keinen zwielichtigen, sondern einen durchaus anerkannten account habe, dessen nachrichten vom spiegel-konzern geliefert werden). ich habe nicht nachgesehen, wer stolze besitzerin dieser besten brüste war, konnte aber nicht umhin, mich zu fragen, worauf sich dieses “beste” bezieht: form? echtheit? größe? inhalt? diese frage blieb unbeantwortet.

 

manchmal frage ich mich ohnehin, wie ich diesen ganzen alltäglichen müll wieder aus meinem kopf hinausbekomme - und mit ihm alles, was ich sonst so über die hiltons, brangelinas, gülcans und veronas dieser welt weiß ohne es wissen zu wollen. gleiches gilt, wenn im radio zum einhundertmillionsten mal roseanna (oder sonstige aor-kacke) läuft oder ich beim zappen auf eine x-beliebigen ausgabe irgendeiner chartshow stoße und frl. menkes hohe berge mitträllern könnte (und dieses machwerk anschließend tagelang als wurm im ohr habe).

 

  

spannender war die frage, warum zwei menschen zwölf jahre vergehen lassen, um sich dann darin einig zu sein, dass sie sich längst beim jeweils anderen hätten melden können.

 

spannend ist auch der bauch meines lieblingsbloggers. mein lieber! aber zweieinhalb wochen frankreich mit senf-estragon- (nicht: estragon-senf-) sahne-sößchen zum im butter gebratenen fisch, dazu (wie es heute so schön heißt) lockerer kartoffelstampf mit viel butter und in sahne gekochtem, zuvor in butter angebratenem fenchel (und anderes mehr) haben ihres dazu beigetragen, dass ich mit ihm in den sumo-ring steigen könnte. wie gesagt: mein lieber!

 

auf die ohren: nine inch nails - the slip

was mir schwant

Mittwoch, 28. Mai 2008

ok, das ist nun wirklich ein billiger kalauer.

in meiner lieblingspostille stehen heute die folgenden sätze:

gesine schwan “legt etwas an den tag, das man schon für einen widerspruch in sich gehalten hatte: man kann dieser partei angehören und fröhlich-selbstbewusst sein.

man kann taktik bedenken und zugleich über politik jenseits von taktischen kalkülen sprechen.

man kann kritische fragen gestellt bekommen und die auseinandersetzung mit ihnen gut gelaunt annehmen.

man darf lachen, einfach so aus freude am dasein im politischen wettstreit um die bessere idee. unglaublich.”

was soll ich jetzt machen? dem autoren dieser zeilen heulend eine ‘reinhauen oder ihm überschwänglich zu einer wirklich gelungenen analyse gratulieren? ach ja, wie glorreich müssen die zeiten gewesen sein, als meine an sich völlig unpolitische mutter ein großes

ins heck ihres vw-käfers klebte, als mit einem “wir wollen mehr demokratie wagen” wenigstens das gefühl geweckt wurde, dass die bevölkerung mitgenommen werden soll (dass die politik der darauffolgenden jahre diesem anspruch nicht immer gerecht wurde - geschenkt). oder wie groß war die begeisterung, als im herbst 1998 die zuletzt bleiernden jahre unter dem scheinbar ewigen kanzler kohl endlich endeten und eine frische und junge riege sich anschickte, die politik zu bestimmen (und wie groß war die ernüchterung, als lafontaine floh, schröder sich mit einer bildstrecke in bunte oder stern als kaschmir-kanzler vermarkten ließ und fischer für eine deutsche kriegsbeteiligung im ehemaligen jugoslawien auschwitz bemühte).

und was ist heute? die große koalition steht gefühlt still, und wenn dieser bräsige pfälzer kanzler-kandidat wird, dann lasse ich mir für meine einsamen tage unter’m sonnenschirm ein t-shirt drucken:

habt mich TROTZDEM lieb!

auf die ohren: laurie anderson - home of the brave

bahn fahr’n

Dienstag, 27. Mai 2008

wenn der morgendliche regionalexpress verspätung hat, wenn ihm dann ein ganzer zweiter-klasse-wagen-fehlt, aber die anderthalb beinah leeren erster-klasse-wagen nicht einmal als stehplätze genutzt werden dürfen und dann auch noch dutzende radfahrer versuchen, den ohnehin schon pickepackevollen zug zu entern, ja, da freut man sich, dass man auf’s autofahren verzichtet, mit dafür sorgt, dass die bahn ag ihre chronisch defizitäre fernverkehrs-sparte über den nahverkehr quersubventionieren kann, und ist nicht mehr ganz taufrisch, wenn man im bloggerdorf angekommen ist. im getümmel ist mir auch noch meine liebste verloren gegangen, und da ich am bahnhof nicht nach ihr gesucht habe, ist sie nun etwas verschnupft. kein schöner morgen. aber es geht noch weiter: wer die dumm-dreistesten straßenbahnnutzer erleben möchte, dem empfehle ich eine fahrt im bloggerdorf - hier steigt man ein… und bleibt sofort stehen. da kann die bahn noch so leer sein. und man bleibt nicht etwa im eingang stehen, weil man an der nächsten station wieder aussteigen möchte. weit gefehlt! man bleibt stehen, weil man böse gucken und maulen möchte, wenn sich andere fahrgäste beim versuch, die straßenbahn auch zu nutzen, erst hinein- und beim aussteigen wieder hinausquetschen müssen. aber was wäre die alternative? das tägliche herumstehen auf der a3 oder das auf schleichwegen durch kuhdörfer quälen hat auch keinen spaß gemacht.

aber demnächst wird alles besser: dann wird der rhein-ruhr-express köln und düsseldorf im viertelstundentakt (wer’s glaubt…) verbinden, allerdings zu dem preis, dass am bahnhof köln-mülheim nicht mehr gehalten wird und damit die s-bahn-anbindung nach bergisch-gladbach, die stadtbahnanbindung ins rechtsrheinische köln und damit etliche hundert pendler ins leere laufen werden. argumentiert wird, dass es nicht durchsetzbar sei, wenn düsseldorf nur noch zwei halte (hbf und flughafen), köln aber weiterhin drei (hbf, deutz und mülheim) haben soll. was das ergebnis sein wird? die bahn wird wieder kunden verlieren, und die a3 muss zwischen leverkusen und dem heumarer dreieck von bald vier auf dann fünf fahrstreifen erweitert werden, um nicht täglich staus im zweistelligen kilometerbereich verkraften zu müssen. aber noch bin ich ja der hoffnung, dass sich auch in meinem sektor irgendwann die erkenntnis durchsetzt, dass heimarbeit machbar ist.

auf die ohren: sylvian/fripp - damage

frösche

Montag, 26. Mai 2008

so langsam lichten sich die wolken hier im bloggerdorf, und der fluss windet sich träge richtung nordsee. vergangene nacht hatte ich visionen von sautierten froschschenkeln in einem leckeren buttersößchen: ich hätte niemals gedacht, dass diese viecher derart laut sein können! dagegen sind die käuzchen und die landeanfliegenden verkehrsflugzeuge ein witz.

vergangene woche lud das bundespresseamt zu einem viertägigen berlin-ausflug mit meet & greet mit unserem bundestagsabgeordneten. er nahm sich auch tatsächlich mehr als eine pflichtstunde zeit für uns, und da er einer der wortführer bei der verhinderung der diätenerhöhung war, war ihm begeisterter applaus sicher. ansonsten ist unsere bundeshauptstadt eine reise wert. der potsdamer platz funktioniert noch immer nicht: wo längst häuser stehen sollten, schaut der geneigte besucher auf potemkin’sche fassaden, und wenn die ankermieter sony, daimler und db diese übergroßen, in die landschaft geklotzten gebäude verlassen haben werden, dann geht das viertel wohl gänzlich den bach hinunter. dafür hat sich der kiez um die hacke’schen höfe inzwischen zu einem in-viertel gemausert, so dass aufgrund der vermutlich exorbitant gestiegenen mieten die ersten kleinen geschäfte von den üblichen modeketten verdrängt worden sind. noch wenige jahre, und die höfe werden genauso gesichtslos und uniform sein wie inzwischen die meisten einkaufsviertel zwischen lissabon und amsterdam.

wichtig war die tour, jedenfalls für mich, wegen einer anderen sache: ein ehemals mitten im leben stehender, genussfreudiger mensch

brachte mir in erinnerung, warum ich mir diesen ganzen sch*** eigentlich freiwillig antue. manchmal ist es schwierig, den weg nicht aus den augen zu verlieren.

auf die ohren: king crimson - the power to believe

schon wieder hereingelegt

Mittwoch, 14. Mai 2008

der himmel ist strahlendblau über dem bloggerdorf, und mein postkorb quillt über von bösen e-mails enttäuschter fans, die wieder einmal vergeblich warteten, um einen blick auf ihren lieblingsblogger zu erhaschen. ihr lieben, habt ihr nicht gemerkt, dass das alles nur eine große werbeaktion für meinen lieblingsschnellchinesen ist? ihr sollt dort essen und nicht auf autogramme von mir hoffen!

abgesehen von diesem plötzlichen anfall an größenwahn habe ich mir gestern abend, ebenfalls wieder einmal, so meine gedanken über das wort “freiwillig” gemacht. und da selbst ein väterlicher freund, der sonst dem arbeiten zugeneigt ist, mich fragte, warum ich mir diese veranstaltungen immer noch antue, habe ich es vorgezogen, den abend mit einem eis in der hand und meiner liebsten im arm zu verbringen, als mit kragen und krawatte in dröger atmosphäre. ja, es ist eine einstellung wie diese, an der dieses land krankt. mir egal.

ab einem gewissen punkt hatte ich ohnehin den verdacht, dass alles reden und diskutieren (und papiere vorbereiten) keinen anderen zweck hat, als die ein, zwei besten ideen abzuschöpfen und ein wenig audience partizipation zu betreiben. auf der anderen seite war es eine willkommene gelegenheit, sich kennenzulernen und das zu machen, was neumodisch networking genannt wird. wenn ich jetzt als mein sechzehnjähriges ich vor mir stünde, würde ich vermutlich einen schreikrampf kriegen. wie gut, dass ich keine sechzehn mehr bin.

auf die ohren: king crimson - elephant talk (live in montreal)

blue skies over paradise

Montag, 5. Mai 2008

ein stahlblauer himmel wölbt sich heute über dem bloggerdorf, und auf der weide auf der anderen seite des flusses grasen wieder schafe. mein zimmer hat sich schon bis 28 grad mit steigender tendenz aufgeheizt. ans fensteröffnen ist nicht zu denken, da seit dem frühen morgen eine gigantische maschine die fahrbahndecke von der straße vor dem haus fräst und neben dem krach, den sie dabei macht, alle zehn sekunden unmotiviert hupt.

diese woche wird hardcore, selbst für meine verhältnisse. meine sandkastenfreunde haben sich entschieden, kurz vor der spielplatzneubesetzung streitereien à la “du hast mein schäufelchen geklaut - du hast in mein eimerchen gepieselt” aufzuführen, was bei mir wahlweise zu fassunglosigkeit, vermittlungswut, breitem grinsen oder flucht führt. jetzt sind dinge zu klären, die schon lange und ohne zeitdruck hätten geklärt werden können. muss ich das verstehen? nein, das muss ich nicht. dagegen ist das schon klassische tandem schnellchinese/besprechung ein wahre erholung, die ich mir morgen wieder gönnen werde (wer mitessen möchte: ich werde um etwa 17.30 uhr dort sein). warum ich mir das antue? weil ich es so will?

auf die ohren: roadworx - the honking

1. mai - su jot, su jot!

Donnerstag, 1. Mai 2008

was für ein herrlicher tag heute hier in meinem dorf!

die esche vor dem haus hat bald die straße verdeckt, und unser bambus sieht zumindest auf dem foto saftig grün aus (in wirklichkeit hat er unter dem späten frost vor ein paar wochen gelitten). vorhin ist eine horde väter mit bollerwagen, pittermännchen und playboy um’s eck gezogen. die evangelen kircheln heute in unserem wäldchen, weswegen im angrenzenden wohngebiet und im p+r kein parkplatz mehr zu bekommen ist - ich kann es verstehen: irgendwie muss man ja klappstühlchen und iso-unterlage ins wäldchen kriegen. das proletariat trifft sich später im nachbardorf, aber heute ohne mich: ich werde gleich meine liebste schnappen und das wetterchen genießen, weil… wenn de sonn schön schingk weed et wedder widder wärm, dann pack’ sich d’r papp de mama en d’r ärm, denn wenn dä sonn schön schingk dät dat dä zwei su jot, su jot!

auf die ohren: na wat wohl!?

nicht lustig

Montag, 14. April 2008

nachdem ich mich neulich gefragt habe, ob ich mich nicht doch dem ersatzbefriedigungskonsum hingeben möchte, kann ich nun vollzug melden: ich habe mir u.a. (sic!) einen ipod shuffle gegönnt. mein mit mir haderndes gewissen habe ich damit beruhigt, dass ich natürlich die (product) red-variante gewählt habe. ganz schön stylish, das teil - klar, wurde es doch, wie mir die verpackung verrät, in kalifornien designt. zusammengebaut wurde es allerdings in china, und zwar, wie ich vermute, unter menschenwürdigen bedingungen von arbeitern, die in einer auchtunddreißigeinhalb stunden-woche gutes geld verdienen, für die die regeln der betrieblichen mitbestimmung gelten und die nach der arbeit ihren wohlverdienten feierabend mit einem bier in der hand vor dem flachbild-fernseher verbringen. nicht? ja, und wenn nicht, hätte das meine kaufentscheidung entscheidend beeinflusst? habe ich beim kauf eines fernsehers, videorecorders, fotoapparats, mp3-players, objektivs, turnschuhs, druckers, handys oder eines produkts meiner wahl meine entscheidung jemals davon leiten lassen, ob diese produkte tatsächlich unter menschenwürdigen bedingungen hergestellt worden sind? und selbst wenn nicht nur der preis einer sache im vordergrund stand, habe ich mich dann nicht zuvorderst nach ausstattung, abbildungsqualität und anderen leistungsmerkmalen gerichtet? habe ich mich vielleicht sogar in konsumverzicht geübt und auf eine neue cd, einen leistungsstärkeren pc oder halt einen ipod shuffle verzichtet? und wenn nicht, warum nicht?
aber wo ich gerade beim leistungsverzicht bin und bei den vier fingern, die immer auf einen zurückzeigen: die printausgabe des kölner stadtanzeigers titelt heute mit “viele werden verhungern”. perverserweise sind die rasant steigenden nahrungsmittelpreise auf die verstärkte nachfrage nach sogenanntem biosprit zurückzuführen. lustigerweise war es die deutsche regierung, die es innerhalb der eu durchgesetzt hat, dass die co2-emissionen von kraftfahrzeugen höher bleiben darf, als es ursprünglich vorgesehen war und vor allem technisch möglich ist. durch die beimengung des sogenannten biosprits sollte erreicht werden, dass die bundesrepublik ihre klimaziele dennoch erreicht. ist es zynisch zu sagen, dass der mangelnde wille, sich gegen die lobby der autoindustrie durchzusetzen, mit einer entsetzlich hohen zahl an hungertoten bezahlt werden wird? darüber hinaus ist die nachfrage an bezinsparenden automodellen derart gering, dass baureihen wie z.b. der 3-liter-lupo von vw nicht mehr produziert werden. auf der anderen seite boomt der markt der suvs, spritfressende riesen, die meistens auch nur einen einzelnen menschen auf gut asphaltierten straßen von a nach b bringen. und ich vermute, dass mindestens ein fahrer eines spritfressenden groß- oder alt-pkw die grünen wählt und gegen die unterdrückung der tibeter ist. niemand kann, so massiv wie der zusammenhang zwischen der umwandlung von ackerflächen für den anbau von biosprit und dem drohenden hungertod von einer unüberschaubaren anzahl an menschen derzeit durch die presse geht, später einmal sagen, er habe von nichts gewusst. und nun die spannende frage: wie hoch wird die zahl der bundesbürger sein, die dies zum anlass nehmen werden, ihr handeln grundlegend zu überdenken UND zu verändern?
aber solange mein lieblingsspiegel noch zeit, platz und muße findet, über britney spears mangelnde fahrkünste zu berichten, ist die lage der welt offenkundig zwar aussichtslos, aber nicht bedrohlich.

endlich: der generationenkonflikt geht in die heiße phase!

Freitag, 11. April 2008

jetzt ist die katze aus dem sack! “Der generationenkonflikt (…) - jetzt wird er wirklichkeit” titelt die niveauvolle intellektuellenpostille zeit, polit-rentner roman herzog sieht wegen der beschlossenen rentenerhöhung düstere zeiten auf die bundesrepublik zukommen und malt das katastrophenszenario schonmal in dicken strichen an die wand: “das könnte am ende in die richtung gehen, dass die älteren die jüngeren ausplündern“. ist denn schon saure-gurken-zeit? jetzt können wieder alle, die sich bemüßigt fühlen, aufeinander einschlagen, jetzt können wieder feindbilder gehegt und vorurteile gepflegt werden. armes deutschland. und wenn in geschätzten zwei wochen diese hochemotionale welle wieder abgeebbt sein wird, weil der pressetross ein anderes spannendes thema gefunden haben wird, dann hat man sich zwar ein wenig die köpfe eingeschlagen, aber keine wahrheit ausgesprochen und keinen willen erkennen lassen, gemeinsam probleme zu lösen. nebenher: wenn herzog davon spricht, dass alle parteien überproportional rücksicht auf die älteren nehmen, dann müssen sich die jüngeren fragen lassen, wie sie sich denn am politischen willensbildungsprozess beteiligen; denn soweit ich das sehe, ist die anzahl der aktiven unter-vierzig-jährigen in den parteigliederungen vor ort eher gering. ich weiß, dass selbst dsds spannender ist, aber wenn man sich nicht einbringt, dann muss man sich auch nicht wundern, wenn “die politik” keine rücksicht auf einen nimmt - da hilft auch kein lautstarker aufschrei in den leserbriefspalten und diskussionsforen dieser republik.

nebenher haben wir auch noch zeit, uns um baskenmützen zu kümmern. vielleicht sollte der gesetzgeber in nrw allem aus dem wege gehen und ganz generell das tragen von kopfbedeckungen in klassenzimmern verbieten - wenn er meint, dass es im schulwesen sonst nichts dringendes zu regeln gibt.

auf die ohren: klaus schulze - the rhodes elegy (für freunde der gepflegten langeweile: musicload vertickt schulzes endlos-epen einzeln für etwa einen euro - es gibt also keinen grund, für cds mit zwei oder drei stücken 15 euro hinzulegen.)

schism

Donnerstag, 10. April 2008

seit heute steht die islamische antwort auf fitna im internet: schism. wenn ich jetzt mal die diskussion darüber ausblende, wer hinter schism stehen mag, wirkt die schlussaussage auf mich wie eine ausgestreckte hand, wo ich eher einen faustschlag erwartet hätte.

mir persönlich reicht allerdings der kategorische imperativ als handlungsmaxime völlig, denn der bedarf nicht eines überbaus, der nicht von dieser welt ist.