suchanfragen, die zu meinem blogg führen, waren schon immer… na ja, merkwürdig. dieses mal:
„kaviar sau“
das sollte mir zu denken geben.
suchanfragen, die zu meinem blogg führen, waren schon immer… na ja, merkwürdig. dieses mal:
„kaviar sau“
das sollte mir zu denken geben.
all’ ihr lieben vernachlässigten leser: habt nachsicht, habt verständnis: manchmal wird es selbst mir zuviel.
auf die ohren:
(hey, und, ja, selbst rätsel sind nicht vergessen!!!)
…ach was, ich komme nicht zum punkt. das geht so nicht weiter. where’s my royal flush?
auf die ohren:
(rätsellösungsversuch folgt. versprochen!)
wenn man seit jahren keine horoskope gelesen hat (so wie ich, als ich mich entschied, aberglauben vor dem hintergrund eines gelebten agnostizismus für reichlich albern zu halten), dann sollte man es einfach bleiben lassen. wenn man dann doch sein horoskop liest (so wie ich heute), dann muss man sich manchmal wundern, wie wunderschön es die derzeitige befindlichkeit beschreibt:
„heute zeigt sich eine tendenz zum grübeln. möglicherweise sehen sie alles ein bisschen düster. doch krisen sind immer auch wachstumschancen. fassen sie sich ein herz und stellen sie sich ihren problemen! eventuell zeigt sich die lösung schon, wenn sie die schwierigkeiten beim namen nennen.“
super, vielen dank. mein lieblingsgitarrist und teilzeit-aphorismenverfasser schreibt das kürzer und bündiger so:
„turn a seeming disadvantage to your advantage. the greater the seeming disadvantage, the greater the possible advantage.“
gestern abend, als mein mac (mal wieder) meinte, sich mit meinem hp wlan printer nicht verstehen zu wollen (nö. heute nicht.), da hätte es vermutlich auch nicht geholfen, das problem beim namen zu nennen (hey! nu vertragt euch!) oder sich auszumalen, was the possible advantage wohl sein könnte. stattdessen: tiefe ratlosigkeit, und die hielt heute den ganzen tag an. (aber nein, nein, meine leser, nicht wegen der it-eheprobleme – ävver dat jeit üch jar nix aan!)
übrigens ganz kurz und prägnant hätten es köster und hocker gesagt, aber dat han ich op juhtjub nit jefunge:
„jung, mach dir kein hoffnung, et kütt wie et kütt: et kütt nämlich RÄÄN, RÄÄN, RÄÄN…“
…womit wir dann wieder beim kappesfeld wären…
op d’r ohre:
(joot, dat hät et och schon jejeve, ävver dat is besser, un dat jääv et vüürjestern noch nit – un övverhaup, minge musikusswahl jeit üch nix aan!)
heute habe ich ihn in der hand gehabt: dünn gehobelt, fein geshapet, fünffach besaitet und mit druckvollem sound. meine liebste: „was willste denn damit?“ ich: „och, nur spielen.“ dabei hatte mir der kommunalwahlkampf einen altersschwachen hohner-strat-nachbau in sunburst orange eingebracht, aber hey! – wer dachte denn wirklich, dass ich mit eierschneidern würde rumhantieren wollen. nee, nee, was handfestes muss es sein. warum auch immer.
auf die ohren:
gerne hätte ich mich meiner unsportlichkeit hingegeben, und das wetter wäre, trotz grauen himmels, auch eher zum drachensteigenlassen geeignet gewesen (drachen steigen lassen, wohlgemerkt, und nicht: drachen hektisch hin- und herbewegen, aber das nur am rande). stattdessen habe ich mich in meine wurstpelle namens windstopper-langbein-radlerhose gequetscht und mich auf mein rad geschwungen. die größte erkenntnis dieses tages vorab: wind aus wechselnden richtungen bedeutet, dass er immer von vorne kommt. und regen fällt immer dann, wenn man wirklich mittemangs auf dem kappesacker steht.
die strecke war lieblich und malerisch, wenn man berücksichtigt, dass sie allein danach ausgewählt wurde, einsames radeln zu ermöglichen. die touristischen glanzlichter dieser an touristischen glanzlichtern sicherlich nicht armen statt liegen jedenfalls nicht nördlich der äußeren kanalstraße. stattdessen: gewerbegebiete, die nicht enden wollen, und uss denne man wegen nur rudimentärer radwegebeschilderung auch nicht wieder herausfindet, der neue IKEA bei ossendorf, malerische sprengel wie esch, pesch und auweiler, die noch ein typisch rheindörfliches flair haben könnten, wären nicht endlose reihenhaussiedlungen wie wagenburgen um sie drapiert und die zentralen bausünden der siebziger nicht immer wieder höher als die dorfkirche, und dann die quintessenz all dessen, was der geneigte, sich immer wieder dorthin verirrende blogger an der nordkölschen tristesse so schätzt: der kappesacker mit rundumsicht. nach süden in einigermaßen großer entfernung dat bahnhofskappelchen und d’r colonius. nach westen die teilbegrünten abraumhalden und die rheinischen großkraftwerke. nach norden die breite hochspannungsleitungenschneise und nach osten die beinah denkmalwürdige hochhäuseransammlung chorweilers. dann weht der wind von vorne, und, ach ja, natürlich regnet’s.
der tiefpunkt der tour ist in der schmierigen s-bahn-unterführung am rande des querstrich-ortes roggendorf/thenhovens erreicht, von dort waren es dann auch nur noch knapp zwei stunden bis nach hause. später dann kamen die spannenderen orte, wie zum beispiel kasselberg, wo eine gewachsene dörfliche struktur mit basilika, obstbäumen und pääden sich gegen bayer am horizont behauptet: die nordkölschen gegensätze halt, die idylle, die sich gegen den moloch stemmt. ich weiß, dass ich bald wiederkommen werde. ich weiß nur nicht, warum.
auf die ohren:
was waren das noch für zeiten, als autos noch namen hatten. dieses hier hieß

und leider währte sein leben zu kurz, bis ein geplatzter motor uns für immer voneinander schied. nach sharkey gab es nur noch einen wagen, der jemals wieder einen namen hatte: ein blauer ford focus turnier, der zwanzig jahre später auf den namen „diese scheißkarre“ hörte, bis auch hier das – dieses mal wenig gedeihliche – zusammensein nach allen möglichen querelen ebenfalls ein rasches ende nahm.
nächste quizfrage: wohin waren diese drei tapferen recken (und reckinnen) und ihr fahrer und fotograf wohl unterwegs? und was geschah am ende dieses denkwürdigen tages? zu gewinnen gibt’s… mindestens eine schnellere antwort auf diese frage – und eine träne im knopfloch. oder so.
auf die ohren:
darf ich ihnen einen notizblock geben? bitte sehr!
aber dann brauchen sie auch noch einen kuli!
und sicherlich haben sie noch verwendung für einen einkaufchip! falls mal ein euro fehlt!
ein luftballon für den kleinen? oder lieber ein windmühlchen?
gehst du schon zur schule? dann möchtest du doch sicher einen stundenplan haben! mit brause! und einem kuli!
was, sie haben nur einen einkaufchip bekommen? kommen sie her, hier haben sie drei!
alles muss raus!
(nein, und das muss ich ganz deutlich sagen, nicht nur die sozialdemokratische politik sieht samstags vormittags in meinem dörfchen so aus: die grüne verteilten sonnenblumen für die großen und – echt bio! – gummibärchen für die kleinen. die luftballons der fdp waren gelb und die der cdu orange, letztere dafür mit helium gefüllt und nicht an einem langweiligen drahtgestell wie unsere – dafür stimmt bei uns die farbe und, wie ich immer sagte, der inhalt auch.)
auf die ohren:
ach ja, des rätsels lösungs… ach mensch, nee, nicht mehr um diese zeit!
ich schulde noch eines rätsels lösung. ich bin gerade zu faul, den scanner hochzufahren und mich daran zu erinnern, wie bei os das scannen funktioniert, aber den scanner brauche ich für die auflösung. liebe rätselnde, habt also noch geduld! (die auflösung ist ohnehin recht abwegig, dies nur als kleine warnung an die, die sich vielleicht tatsächlich einen kopp gemacht haben. aber das nur nebenbei.) immerhin hatte ich allein gestern zehn klicks auf diesem lange vernachlässigten blogg: ich liebe euch auch! oder hatte ich vergessen zu sagen, dass selbst diejenigen, die sich an sharkey erinnern würden, kein butterbrot damit gewinnen können?
heute habe ich wieder in luftiger höhe auf einer farbverschmierten und wenig vertrauenserweckenden leiter gestanden und meine beiden liebsten pappkameraden an laternenmasten gehängt, und zwar ziemlich hoch. die sonne schien, der himmel war blau, der sommer 2009 wird besser gewesen sein als sein ruf. morgen werde ich vernünftig sein und mich hauptsächlich unter’m sonnenschirm aufhalten. das schützt die haut vor der schädlichen uv-strahlung, aber nicht unbedingt vor freien radikalen. dann noch eine woche, und eine kleine schar unentwegter wird ausschwärmen, die gehängten ab- und einen neuen aufhängen. aber seid beruhigt: das klingt martialischer als es letztlich ist.
ok, geistreich ist anders. tati war anstrengend, meine liebste fährt noch irgendwo auf der autobahn. also zeit, zeit totzuschlagen, die mir morgen, übermorgen und an allen tagen bis erst zum 30. august und dann bis zum 27. september fehlen wird. egal. dabei hatte ich mich eigentlich nur ein wenig auf youtube herumtreiben wollen, und als ich auf einen meiner all time fav’s stieß, wollte ich ihn einfach nur hier verewigen. aber dazu braucht’s halt ein paar warme worte.
auf die ohren:
das beruhigendste ist, dass man nicht gut aussehen muss, um berühmt zu werden.
„hey, kemosabe! long time no see!“ he says: „hey sport! you connect the dots! you pick up the pieces!“
does anyone out there remember sharkey? i’ll bet: you’ll definetely not find him on google (and neither on bing)! and you’ll never proof me wrong!
but maybe you’ll just remember.