millionen fliegen irren nicht.

was waren das für zeiten, als buchhandlungen noch horte des sich verlierens, des schmökerns und der ungezügelten intellektualität waren. heute dagegen: wühltische mit ramschware und die ankündigung, dass es an einem der nächsten tage passend zu biss (sic!) zum erbrechen ein tattoo gebe, gestochen oder geklebt, ich weiß es nicht, ich weiß nur, dass ich dem nächsten vampir die eckzähne ausschlagen werde. in den regalen bestseller, die kein mensch braucht und die sich vermutlich nur deswegen verkaufen, weil all’ die fliegen um mich zu träge sind, tiefer zu graben. ein wunder, dass sie überhaupt noch lesen. unter “h” ein verschämter van der heijden. nein, man muss ihn weder kennen noch mögen. aber man kann.

draußen treibt mir eine ältere bettlerin, die einen übergroßen stofftiger in den armen wiegt, die tränen in die augen. was das eine mit dem anderen zu tun hat? nichts, oder vielleicht doch vieles.

auf die ohren:

Eine Antwort zu „millionen fliegen irren nicht.“

  1. Nitya sagt:

    Fallls dir das ein Trost in der Trostlosigkeit ist,
    ich fühle mit dir.

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