schlafstörung
kein ganz so schönes wetter heute im bloggerdorf. die schafe ziehen weiter flussaufwärts, ihnen wird’s egal sein.
was für eine nacht! gefühlte stunden habe ich überlegt, weswegen mir nun schlecht ist. die wurzel des übels meinte ich eingrenzen zu können: es war wohl das rucola-pesto. aber ob das öl ranzig, der knoblauch zu alt oder die pinienkerne verdorben waren - oder am ende alles zusammen -, das weiß ich nicht. als ich dann endlich eingeschlafen war, wurde ich noch zweimal geweckt: zum ersten von meiner liebsten, die meinte, ich würde schnarchen, und zum zweiten von irgendwelchen knallköppen, die auf dem geraden stück straße zwischen wald und gewerbegebiet mit quietschenden reifen rennen fuhren. der finale weckruf kam um fünf uhr, und der war nicht geeignet, um mich noch einmal umdrehen und weiterschlafen zu können.
idyllisch war es auch die vorangegangenen morgende, als ab punkt acht uhr ein mädel mit seinem hund die gesamte stillruhigschlafende nachbarschaft erfreute. da wurde der hund gelockt und gescholten, und wenn das mädel den offenbar vorhandenen ball nicht schnell genug warf, dann kläffte der hund. offenbar war der hund ziemlich begriffsstutzig, denn das mädel hat alles, was es sagte, wiederholt. fein gemacht! fein gemacht!
heute wird’s wieder eine gelegenheit geben, mich beim schnellchinesen zu treffen, und dieses mal werde ich dort sein. alter, ich schwör!
auf die ohren: talking heads - the great curve