freitag
irgendwann habe ich mich gefragt, was ich bei e-mails an freunde und bekannte in die betreffzeile schreiben soll, wenn es sich um eine von diesen hi-wie-geht’s-was-machst-du-so-e-mails handelt; ich habe dann angefangen, einfach den wochentag zu schreiben, was nicht sonderlich einfallsreich ist, aber immerhin verhindert, dass die erste zeile der nachricht in die betreffzeile rutscht.
da mir heute kein sinniger titel für mein geschreibe einfällt, bediene ich mich dieser list, aber wahrscheinlich guckt sowieso wieder kein schwein. heute ist es mir gelungen, auch noch einen dritten termin, den ich für diese woche hatte, zu canceln, leider dieses mal nicht zu lasten einer eher fragwürdigen freizeitbeschäftigung, sondern einer fahrt ins niederländische doetinchem, wo ich einen selten zu sehenden, aber dennoch guten freund besuchen wollte. stattdessen habe ich, geschafft und geschlaucht, den heimweg angetreten und sitze jetzt in meiner kemenate und kann noch nicht so recht fassen, dass diese merkwürdigen wochen jetzt vorbei sind, dass die sonne scheint und einfach nur drei freie tage vor mir liegen. wenigstens war der gestrige abend erfolgreich, und ich freue mich darauf, mit jenem freund demnächst, dann allerdings nicht im fernen flachland, ein feierabendbier trinken zu gehen.
in meinem dorf ist gerade so ein abgewrackter kleiner zirkus, und trotz des blauen himmels und der schreienden farben wäre ich beinahe einfach nur vorbei gefahren: ein andermal. morgen. dabei hat es nicht einmal zehn minuten gedauert, zwei, drei bilder zu machen. soweit ist es gekommen
auf die ohren: king crimson - lizard
Schlagworte: selbst
