beamtenköppe überall

By blogghead

gestern bei meinem lieblingschinesen: ich habe mir meinen teller wieder randvoll gefüllt, während sich meine liebste an einer bionade festhält. ein kellner kommt vorbei und weist uns freundlich darauf hin, dass man sich nur setzen dürfe, wenn man etwas isst. als ich ihm sage, dass meine liebste ja immerhin etwas trinkt, antwortet er, dass er ausnahmsweise darüber hinwegsehen werde. zu diesem zeitpunkt sind von etwa zwanzig tischen vier besetzt.

letztens bei einem großen zweiradhändler auf der schääl sick: ich möchte die batterie der vespa austauschen lassen. der verkäufer sagt mir, er könne mir eine batterie verkaufen, aber einsetzen ginge nur bis 17.00 uhr. die große uhr im verkaufsraum zeigt 16.57 uhr. der verkäufer zuckt die schultern und sagt, das spiele keine rolle, sondern wesentlich sei die zeit auf der stechuhr. diese zeigt 17.01 uhr. auf meine frage, ob wirklich niemand mehr das sei, der die batterie auswechseln könne, schaut er nach rechts und links und sagt: die sind schon alle weg.

heute beim buchhändler in meinem dorf: ich möchte ein buch kaufen, das 9,90 euro kostet und zücke meine ec-karte. der kassierer sieht mich traurig an und sagt, dass ec-karten erst ab 10 euro akzeptiert werden…

was frustrierend ist? der einzige gelernte beamte in diesen geschichten bin ich.

hier noch ein hinweis für alle, die jenseits der weiten ebene wohnen:

viel spaß morgen abend!

auf die ohren: radiohead – subterranean homesick alien

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