wahrscheinlich guckt wieder kein schwein
Montag, 28. April 2008kein schwein ruft mich an, keine sau interessiert sich für mich…
die besuche auf meinem blog sind in den letzten tagen nicht mehr dürftig, sondern schlichtweg nicht vorhanden. kunststück, habe ich doch in den letzten tagen mehr zeit im freien als in meiner kemenate verbracht. den einsamen zuschauerrekord hält meine vorschau auf das drohende klassentreffen, und nicht, wie ich dachte, die brustvergrößerungswünsche von abiturientinnen. sex doesn’t always sell. zum klassentreffen gibt es sogar neuigkeiten: am samstag erreichte mich die offizielle einladung. zwanzig euro für mit essen und ohne trinken muss einem der spaß schon wert sein. leider schweigt sich die einladung darüber aus, welche lukullischen genüsse geboten werden - also quasi katze in sack. wenn mir nicht noch einfällt, wer mir in den letzten jahrzehnten wirklich gefehlt hat, dann werde ich dem ganzen ein lecker päffgen an kölschem kaviar vorziehen (und wer meint, dass das schade wäre, der darf mich gerne überzeugen!).
die weiteren aussichten sind mau: ist es spannend, wenn ich schreibe, dass ich heute und morgen wieder sitzen werde? nein, ist es nicht.
presseschau: dieser überwachungsdiscounter hat am freitag eine ganzseitige farbanzeige in der bild geschaltet, darin eine verkäuferin, die sagt, sie sei zwar überwacht worden, aber es habe ihr nicht geschadet, ein überwachungsfachmann, der sagt, die auflösung der kameras sei so schlecht, dass man nicht einmal die pin-nummern habe erkennen können, und der freundliche hinweis der geschäftsleitung, dass 58.000 arbeitsplätze gefährdet wären, wenn man den laden jetzt boykottierte. das hat mich beruhigt. sollten menschen entlassen werden, dann wird es nicht an mir liegen: ich boykottiere diesen laden nämlich schon länger. die frage, wieviele lebensmittel nette leute für vier menschen in einen kellerraum bringen müssen, werde ich hier nicht stellen. ich bin ja nicht zynisch.
auf die ohren: radiohead - everything in its right place






